EXPERTEN

11:28 | 11.07.2019
Helaba – Tagesausblick Aktien: DAX: Moderate Erholung möglich

Am Mittwoch musste der DAX einen weiteren Kursabschlag hinnehmen. Unter dem Strich ging der deutsche Leitindex bei 12.373,41 Zählern, um 0,51 Prozent tiefer aus dem Handel. Insgesamt hielten sich die Marktteilnehmer im Vorfeld der Anhörung des US-Notenbankchef Powell vor dem US-Kongress mit neuen Engagements zurück. Mittlerweile liegen Aussagen von ihm auf dem Tisch. Er hat bei seiner Anhörung die Tür für eine Leitzinssenkung geöffnet, indem er konjunkturelle Risiken betont und davon gesprochen hat, dass die Fed angemessen handeln wird, um nachhaltiges Wachstum zu gewährleisten. Auch wurde auf die bestehende Gefahr, dass sich die schwache Inflation länger hält als von der Fed erwartet, hingewiesen. Darüber hinaus spielen die ungelösten Handelsstreitigkeiten und eine mögliche Eskalation der Iran-Krise eine Rolle. In Sachen Handelsstreit war zu hören, dass die USA und China anscheinend die Verhandlungen wieder aufgenommen haben sollen. Laut der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua telefonierten Unterhändler beider Länder miteinander. Erneut kam es zu einem Tanker-Zwischenfall in der Nähe der Straße von Hormus. Die USA beschuldigen – bisher inoffiziell – den Iran. Offenbar sollte ein britischer Tanker gekapert werden. Allmählich wirft auch die beginnende US-Quartalsberichtssaison ihre Schatten voraus.
Charttechnik
Die Schwächeanzeichen des DAX in Form eines „Hanging Man“ auf Wochen- sowie einem „Island Reversal“ auf Tagesbasis scheinen sich zu bewahrheiten. Mit dem gestern vollzogenen, neuerlichen Rücksetzer ist der deutsche Leitindex bereits bis zur markanten Unterstützungszone mit den Begrenzungen bei 12.375/12.328 Zählern vorgedrungen. Damit wurde auch die für den tertiären Trend relevante 21-Tagelinie (12.354) einem Test unterzogen. Gestern wurde an dieser Stelle bereits die strukturelle Konstellation bei den DAX-Komponenten beleuchtet. Da sich die Kennziffern am Mittwoch nochmals verschoben haben, folgt ein kurzes Update. Lediglich drei der Anteilsscheine befinden sich noch in der Nähe ihres 52-Wochenhochs, 16 notieren inzwischen unterhalb der 200-Tagelinie und 15 unter dem 50-Tagedurchschnitt.


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