ROHSTOFF NEWS

15:46 | 25.10.2021
Angespannte Marktlage sorgt für weiterhin feste Weizenpreise

Der Weizenpreis an der Euronext in Paris stieg in der letzten Woche auf knapp 280 EUR je Tonne und damit gut ein 10-Jahreshoch. Der US-Weizenpreis an der CBOT steigt am Morgen auf 763 US-Cent je Scheffel, Die starke Aufwertung des USD wirkte sich auf die Wettbewerbsfähigkeit von US-Weizen aus, doch in der vergangenen Woche wertete der USD spürbar ab. Zudem erfolgte bei US-Sommerweizen an der Getreidebörse Minneapolis Ende letzter Woche ein Sprung auf ein 9-Jahreshoch von mehr als 1.000 US-Cent je Scheffel.
In der Ukraine waren laut Landwirtschaftsministerium Ende letzter Woche 76,5% der Getreideflächen abgeerntet. Die Erntemenge beläuft sich bislang auf 56,3 Mio. Tonnen bei einem durchschnittlichen Flächenertrag von 4,62 Tonnen je Hektar. 32,3 Mio. Tonnen entfielen davon auf Weizen, 9,6 Mio. Tonnen auf Gerste und 11,2 Mio. Tonnen auf Mais. Dem Ministerium zufolge könnte sich die diesjährige Getreideernte in der Ukraine – wetterbedingt – auf rekordhohe 80,3 Mio. Tonnen (+ gut 15 Mio. Tonnen ggü. Vj.) belaufen. Die Schätzung des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) beläuft sich auf 33 Mio. Tonnen ( Vj. 25,4 Mio. Tonnen) Weizen, ebenso die des Internationalen Getreiderats. Die Ukraine könnte damit den voraussichtlichen Rückgang der Weizenernte in Russland nahezu kompensieren und somit zur Entspannung der Angebotslage beitragen. Der IGC geht von einem Anstieg der ukrainischen Weizenexporte um 7 Mio. auf 23,9 Mio. Tonnen aus, was den erwarteten Rückgang der Weizenexporte Russlands um gut 4 Mio. Tonnen deutlich übertreffen würde.


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